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Das Hostienwunder von Lanciano – Ein Überblick

Im Jahr 750 n. Chr. ereignete sich in der Kirche San Legonziano in Lanciano ein außergewöhnliches Ereignis, das die Geschichte der katholischen Kirche für immer prägen sollte.

Ein Basilianermönch, der an der Realpräsenz Christi in der Eucharistie zweifelte, erlebte während der heiligen Messe ein wundersames Ereignis. Nach den Worten der Konsekration verwandelten sich Brot und Wein vor seinen Augen in lebendiges Fleisch und Blut.

Das Blut gerann zu fünf Kügelchen unterschiedlicher Größe. Dieses Wunder wurde Zeuge für alle Anwesenden und sollte über die Jahrhunderte hinweg erhalten bleiben.

Die erste bekannte schriftliche Aufzeichnung dieses Ereignisses stammt aus dem Jahr 1574, obwohl die mündliche Überlieferung viel älter ist. Eine detaillierte Dokumentation wurde 1631 erstellt.

Heute können Pilger diese außergewöhnlichen Reliquien in der Basilika San Francesco in Lanciano besichtigen – ein lebender Beweis für eines der größten eucharistischen Wunder der Christenheit.